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ÜBER KASTEN- UND RELIGIONSGRENZEN HINWEG

Indien ist ein buntes, aufstrebendes Land – in vielen Teilen jedoch noch stark von Armut, Kastendenken und religiösen Trennlinien geprägt. Trotz bestehender Schulpflicht haben viele Kinder nicht die Chance, regelmäßig oder überhaupt zur Schule zu gehen. Ihre Eltern scheuen die Kosten. Oft werden die Kinder religiöser Minderheiten, wie zum Beispiel Christen und Muslime, auch diskriminiert. In ihrer Schule in Gajapathinagaram, im Osten des Landes, bieten die Salvatorianerinnen Bildung für alle.

Vielfalt funktioniert

Rund 600 Kinder besuchen die Einrichtung. Sie stammen aus der Umgebung, aber teils auch aus entlegenen Dörfern. Viele der Eltern sind Analphabeten. Die Kleinsten kommen im Alter von drei oder vier Jahren in den Kindergarten. Sie wechseln später in die Grundschule. Die Schule ist eine ‚English Medium School‘. Dies bedeutet, dass die Kinder hier bis zur 10. Klasse bleiben und dann auf eine weiterführende Schule wechseln können. Der Unterricht findet auf Englisch statt.

Wie im ganzen Land, sind die Christen auch an der Schule in der Minderheit. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler sind Hindus oder gehören den Adivasi, der indigenen Bevölkerung, an. Doch der Schulalltag funktioniert: Mit ihrer hochwertigen Ausbildung, basierend auf christlichen und universellen Werten, können die Salvatorianerinnen auch nicht-christliche Famlien überzeugen. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine religiöse Grunderziehung. Mit den katholischen Kindern üben die Schwestern samstags zudem Lieder und Gebete für den Gottesdienst ein.

Corona: Aktuelle Situation

Seit Ende Februar 2021 ist die Schule wieder geöffnet, nachdem ein Jahr lang der Unterricht nur über das Internet sowie  über gebuchte Zeiten bei Fernsehsendern stattfinden konnte. So konnten die Schwestern so viele Kinder wie möglich erreichen. Der lange Lockdown wirkte sich verheerend auf die finanzielle Situation der Schule aus: Unsere Schwestern waren verpflichtet (und wollten dies auch), dem Lehrpersonal das gleiche Gehalt zu zahlen wie zuvor. Gleichzeitig durften sie für den Online-Unterricht nur einen Bruchteil der ansonsten erhobenen Gebühren nehmen. Ohnehin ist die Zahl der Eltern, welche nur einen symbolischen Betrag zahlen können, aufgrund pandemiebedingter Arbeitslosigkeit stark gestiegen.

Unsere Schwestern wollen alle Kinder und Jugendlichen bis zu ihrem Klasse-8-Abschluss bringen, möglichst auch bis Klasse 10. Hierfür müssen sie bei den meisten Eltern viel Überzeugungsarbeit leisten, dass sich der finanzielle und der zeitliche Einsatz lohnen. Kein Kind soll die Schule verlassen müssen, nur weil das Geld nicht reicht. Die internationale Ordensleitung in Rom und Salvatorianerinnen in anderen Ländern unterstützen ihre Mitschwestern. Wir bitten Sie herzlich: Helfen Sie mit, dass wir alle gemeinsam dieses Ziel erreichen können. Herzlichen Dank!


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Ihre Ansprechpartnerin

Sr. Edith Bramberger SDS

Tel.: +43 (0)1 878 44 -6317
edith.bramberger@salvatorianerinnen.at

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Empfänger: Sozialwerk der Salvatorianerinnen